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Corona positiv? Dann Achtung bei der Müllentsorgung!


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Denn Haushaltsabfälle, mit denen Corona-Erkrankte Kontakt hatten, gehören ausschließlich in den Restmüll und sollen ausnahmsweise nicht getrennt gesammelt werden. Persönliche Schutzbekleidung wie Mund-Nasen-Schutz und Einweghandschuhe ebenfalls. Denn all diese Abfälle werden anschließend thermisch verwertet, um mögliche Krankheitserreger zu vernichten.

Zentrale Aussage
Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) kontaminiert sind, kann bei Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen.
Solche Abfälle dürfen allerdings nicht den Sammelsystemen für die getrennte Erfassung von Wertstoffen (z. B. Papiertonne, Biotonne, gelbe Tonne) zugeführt werden.

Entsorgung haushaltsüblicher Mengen
Die Sammlung der Abfälle in einer Restmülltonne und die anschließende thermische Behandlung des Restmülls in der Müllverbrennungsanlage gewährleistet eine sichere Zerstörung bei sehr hohen Temperaturen bis zu 1.000 °C.
Um sowohl bei den Erzeugern der Abfälle, weiteren Nutzern der gleichen Restmülltonne aber auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung sicher auszuschließen, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden. Stattdessen sind diese zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die z. B. durch Verknoten sicher verschlossen werden.

Weitere Informationen zu Hygienemaßnahmen sowie zur Reinigung und Desinfektion finden Sie auf den Internetseiten des Robert Koch Instituts.

Grundsätzlich gilt bei Abfällen, die für die Abholung durch die kommunale Restmüllabfuhr bereitgestellt werden, dass
1. spitze und scharfe Gegenstände in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt sind,
2. keine (oder nur untergeordnet) Abfälle mit geringen Mengen Flüssigkeit neben saugfähigen Abfällen enthalten sind,
3. keine Säcke frei zugänglich neben Abfalltonnen oder Container gestellt werden, um Gefahren für Dritte auszuschließen.

Diese Ausführungen gelten nur unter der Voraussetzung, dass die Restabfälle einer thermischen Behandlung zugeführt werden.
Für Rückfragen zur Entsorgung im Einzelfall wenden Sie sich an uns unter 02732 801 652.

pdfInformationsblatt "Entsorgung bei Quarantäne" (1.610 KB)



Termine & Infos
Nächste Sammeltermine:
05.12.2020
KREMS Kirchengasse
08.00 - 12.00 Uhr
KREMS Altstoffsammelzentrum
08.00 - 13.00 Uhr